Trading-PC – Die richtige Zusammenstellung und Konfiguration

Die Arbeitsweise eines Traders: „Suchen“ statt „Umschalten“ & "Interpretieren" - Was sollte man dabei für seine Ausstattung beim Trading-PC beachten?
Ziel ist es sich durch die Analyse der eigenen Arbeitsweise einen "Edge" gegenüber anderen Marktteilnehmern zu verschaffen und tägliche Belastungen und damit Risiken zu reduzieren.
Der Artikel zeigt die möglichen Konfigurationen auf.

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Ein Trader sollte sich bewusst sein, dass es keine eindeutige Definition gibt, wie man einen „Einsteiger“ oder einen "professionellen" Trader unterscheiden kann. Worin man die Marktteilnehmer unterscheiden kann, ist die Erfahrung, die sie haben und die Arbeitsweise. Somit gibt es am Markt nur weniger "Erfahrene" und mehr "Erfahrene" Marktteilnehmer. Egal, ob sie privat zu Hause oder in einer Bank handeln.

Darauf wird, wenn man in das Orderbuch der Börse schaut, kein Hinweis stehen - und schon gar nicht der Hinweis: "Ich habe wenig Erfahrung, bin privater Trader, bitte nehmt beim Handel Rücksicht auf mich“.

JEDER Markteilnehmer muss sich bewusst sein, dass er ab dem ersten Trade in der 1. Liga zusammen mit anderen Marktteilnehmern aktiv ist.
Folgerichtig sollte der Traderarbeitsplatz und die Tradinginfrastruktur verantwortungsvoll für den jeweiligen Anwender durchgeplant und optimiert sein.
Bei der Küchenplanung nimmt man in der Regel einen Küchenplaner, warum nicht für die Gestaltung der Tradingumgebung auch einen erfahrenen Anbieter konsultieren?

Mit der richtigen Einstellung zum „Edge“ im Trading:


Marktüberblick, Ruhe für Entscheidungen, ideale Darstellung der Informationen und somit möglichst wenig Störfaktoren sind die Basis für Schnelligkeit, weniger „optische Täuschungen“ und Fehler beim Handel.
Dies sind wichtige Faktoren - daher erfordert dies eine intensive und detaillierte Analyse über die eigene Arbeitsweise und die richtige Darstellung aller benötigten Tradinginformationen.

Grundüberlegung für die Planung eines Trading-PC: 

Man sollte Dogmen und vorgefertigte Meinungen (auch anderer Personen) ablegen und immer offen sein für Veränderungen und Anpassungen.
Eine Änderung der Arbeitsweise, des Tradingverhaltens oder genutzter Software sollte nicht zum Supergau werden durch ergonomische Einschränkungen oder Behinderungen an anderer Stelle.

Aussagen wie: "Mir reichen ja EIGENTLICH 2 Monitore" sind somit mit großer Vorsicht zu betrachten, da das Wort "eigentlich" impliziert, dass man sich über seine Arbeitsweise und die Gestaltung seines Trading-PC-Setups noch nicht ausreichend detaillierte Gedanken gemacht hat.

Wer sich allerdings im Klaren über seine Infrastruktur ist, der sollte mal bei Trading-pc.com (Affiliate Link) reinschauen, die haben aus eigener Erfahrung eine kompetente Beratung.

Wie komme ich nun zu einer Lösung für den Trading-PC?

Hier empfiehlt sich etwas, was man als Trader schon häufiger gehört hat - das Tradingtagebuch und eine Analyse der Arbeitsweise. ​

Version 1: man notiert seine Trades und wertet diese aus. (Dieses kennen die meisten …)

Version 2: Man notiert den Ablauf seines Handelstags. wie beispielsweise:

  • Welche Märkte & Aktien habe ich mir angeschaut? 
  • Welche zusätzlichen Informationen habe ich benötigt, benötige ich sie wieder?
  • Welche Gedankengänge habe ich beim Aufrufen der Informationen durchgespielt? z.B. Wert suchen, Chart aufrufen, Chart einstellen, Chart umstellen, Indikator einblenden, Fenster verschieben, Fenster vergrößern, Zeitebene umschalten 60 min, Zeitebene umschalten 5min, Fenster schließen (hier: 10 Vorgänge bei einem Wert, gesetzte Limite? = 0, Trades? = 0, Ergebnis: 0 EUR)
  • Was sind primäre, den ganzen Tag genutzte Informationen und Zeitebenen (Dax, EUR/USD, Gold, Öl, Dow, S&P)
  • Was sind sekundäre Informationen (Newsticker, Finanztermine, Scanner, Internet, Tagebuch, Kommunikation, Webinar, Weltzeituhr, Handelszeiten, Monitoring, Tradingplan, Tradingregeln)

Wenn Trader z.B. CFD auf den Dax handeln, wäre es immer sinnvoll, auch den DAX-Index oder Future mit anzeigen zu lassen.

Ziele:
Reduzierung des Handels auf die Hauptaufgaben eines Traders:

  • Limit- und Ordermanagement
  • Nachdenken über die Gestaltung von Ordersetups
  • Verwaltung von Orders.


Die Entlastung von ca. 3000x Umschaltungen pro Tag bedeutet die Reduzierung um ca. 3000 potentielle Fehlerquellen und Neuorientierungen, denn bei jedem Klick unterliegt der Trader wieder einer neuer „Interpretationsrunde“ und einer neuen „optische Darstellung“. 
 

Ein kleines Rechenbeispiel.

  • 3000 Umschaltungen an 200 Tagen im Jahr = 600.000 Mausklicks pro Jahr
  • 600.000 Mausklicks p.a. und 5 Jahre = 3.000.000 Klicks = Fehlerquellen.
  • Die Folge sind bis zu 3.000.000 nicht gesetzt Limite und verpasste Trades.

Wie oft haben Sie schon Chancen verpasst, Trades ausgelassen oder im Minus beendet, weil sie es nicht gesehen haben?

Nützliche Tradingtools vereinfachen einem Trader den Alltag: z.B. Realtime Markttechnik Scanner, Order-Dooms, Market-Map-Anzeige für Aktien, Rohstoffe, Nasdaq auch eine Weltzeituhr mit mehreren Zeitzonen und andere nützliche Tools sollten Platz finden. Eventuell hat der Trader sogar eine eigene Orderoberfläche, die für ihn programmiert wurde.

Meistens hat jede Aktie dann einen eigenen Monitor oder standardisierten Platz im Monitorsetup zur Darstellung. Dieser Überblick und die optimale Darstellung wiederum schafft Ruhe im Handel und das SUCHEN VON SIGNALEN steht wieder im Vordergrund. Die Entlastung wird deutlich spürbar, da optische Informationen bis zu 50x schneller zu erfassen sind, als der ständige Blick auf eine Kursliste.


Bei einem Trading-PC selbst ist generell zu empfehlen, CPUs mit hohen Taktraten zu verwenden, da viele Handelsprogramme zu einer Zeit entwickelt wurden, wo Single-Core CPUs aktuell waren und die Leistungsmöglichkeiten der heutigen Multicore CPUs meistens nicht optimal genutzt werden.



Insbesondere ist zu beachten, dass das Datenaufkommen während des Europäischen Handels vergleichsweise moderat ist und zur US-Handels-Eröffnung regelrecht "explodiert"  bis zum ca. 20-fachen des Europäischen Handels. Jeder, der z.B. Metatrader 4 verwendet und darin einmal 5, 10 oder 20 Währungspaare mit Indikatoren + EA´s nutzt, kennt wahrscheinlich diesen Effekt der schlechten Bedienbarkeit in bestimmten Marktphasen.


Als Monitore für einen Tra​ding-PC  (Affiliate Link) empfehlen sich aktuelle Größen der klassischen 24 bis 27 Zoll Full-HD Geräte, um einen ausreichend guten Überblick und eine saubere Trennung der Informationen zu einem günstigen Preis zu bekommen.
Allerdings ist auch hier bei den angebotenen Geräten auf dem Markt nicht Monitor = Monitor.
Die neuen 4-K Monitore sind eher weniger geeignet, da sie eine sehr kleine und feine Darstellung haben (kleine Bildpunktgröße), die bei der täglichen Anwendung zu verstärkter Ermüdung führen kann.

Wer bei diesen Bildschirmen dann die Darstellung zur besseren Erkennung z.B. um 150-200% vergrößert, bekommt im Endeffekt trotz der „Werbewirksamen 4K“ wiederum nur so viel wie auf einem Klassischen 24 oder 27 Zoll Full-HD Bildschirm dargestellt.

Somit erhält der Trader bei diesen Geräten keinerlei Darstellungsvorteile.

Nachdem an meinem Trading-PC der Zahn der Zeit genagt hat, habe ich mit dem beschriebenen Gedanken im Artikel ein neues Setup zusammengestellt - und da kann ich wirklich die kompetente Beratung von Trading-PC.com  (Affiliate Link) empfehlen.

Börsengeschäfte sind mit erheblichen Risiken verbunden, beachten Sie bitte dazu den Risikohinweis.