Sie wollen Trading lernen und erhoffen sich dadurch ein Stück mehr Unabhängigkeit und finanzielle Freiheit?

Die Wünsche sind durchaus berechtigt, gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten sucht man nach weiteren Einkommensquellen und ein Stück weit auch nach Beständigkeit. Leider erlebe ich immer wieder im Coaching, das der Teilnehmer mit überzogenen Wünschen zu mir kommt.

Standardsätze sind:
„Ich habe jetzt X tausend Euro verloren, weil ich es selbst probieren wollte mit dem Trading. Können wir das während des Coachings wieder reinholen?“

In diesem Artikel gehe ich auf die Anforderungen im Trading ein. Ziel ist es, dass Sie einen Überblick bekommen, was die Grundpfeiler im Trading sind. Die einzelnen Punkte sollen Ihnen darüber hinaus weiterführende Informationen geben. Wenn Sie mehr zu den einzelnen Themen wissen möchten dann nutzen Sie die Links.

Wenn Sie sich an der Börse engagieren wollen, sollten Sie sich mit dem Gedanken anfreunden, dafür genügend Kapitel mitzubringen. Und genau da liegt auch schon die Feinheit – was ist genügend Kapital zum Trading lernen?

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Wieviel Trading Kapital brauchen Sie?

Lassen Sie uns die Thematik rückwärts betrachten.

Fangen wir bei Ihrer Erwartungshaltung an. Was denken Sie – warum wollen Sie Trading lernen und nicht Eisverkäufer in der Sahara werden?
Zugegeben, ein überspitztes Beispiel. Aber es macht sehr klar deutlich, aus welchen Gründen Sie Trading lernen wollen.
Dies ist immer meine Eingangsfrage beim Coaching im Börsenhandel, weil ich dort relativ schnell die Motivation erkenne. Angefangen von einem Nebenverdienst bis zum Umsetzen mathematischer Strategien habe ich so ziemlich alles gehört.

Und es gibt in der Beantwortung auch kein Richtig oder Falsch.

Erst wenn Sie diese Frage nach dem Warum im Börsenhandel umfassend beantworten können, dann haben Sie Ihr Ziel definiert.
Es ist ein bisschen so wie im Sport. Wenn Sie ein konkretes Ziel vor Augen haben, zum Beispiel den Marathon unter 3:30 Stunden laufen, dann können Sie auf diese Zielzeit einen konkreten Trainingsplan entwerfen.

Vergleichbar ist es im Coaching beim Trading.
Ich spreche mit jedem Teilnehmer über seine Erwartung und daraufhin wird ein Coachingprogramm entworfen, komplett auf die persönlichen Bedürfnisse und Ziele des Teilnehmers abgestimmt.
Insofern kann ich Sie nur ermutigen, bevor Sie mit dem Trading loslegen, klären Sie Ihre Erwartungshaltung an das Trading.

Wenn Sie Lust haben, dann hören Sie doch in den Podcast Einfach Traden lernen hinein. 

 

Was möchten Sie mit dem Börsenhandel erreichen?
Von diesen Zielen hängt auch die Wahl Ihres Trading PC ab.

 

Was muss man bei einem Trading PC beachten?

Es soll Trader geben, die können direkt auf dem Mobiltelefon locker 5-stellige Beträge traden. Aber mal ehrlich – das gehört doch wohl eher in die Rubrik Werbung und Show.
Ein Trading PC sollte vor allem eines sein – Leise und ausfallsicher.
Ich werde oft gefragt, was man sich für einen PC oder Laptop zum Trading lernen kaufen sollte.
Im Grunde hängt das von Ihren eigenen Anforderungen ab. Ich finde es immer gut, wenn man ein leistungsfähiges Laptop hat, an den man einen großen oder mehrere kleinere Bildschirme anschließen kann.

Damit schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Einerseits ist ein Laptop ausfallsicherer, weil Sie schließlich einen eingebauten Akku haben, andererseits sind Sie mobil genug, um mit ihrem gewohnten Trading Setup zu arbeiten. Und sei es vom Strand aus ;-)

Viel hilft viel. Aus der Erfahrung heraus, sollten Sie nicht an der Grafikkarte sparen, (lieber dort das größte Modell auswählen) statt im nach hinein unglücklich über die Wahl zu sein, weil zum Beispiel einige Grafikkarten die heutigen 4K Auflösungen gar nicht unterstützen.

Im Zweifel lassen Sie sich bei einem Spezialisten beraten.

Mit der Anzahl der Bildschirme steigt nicht automatisch der Erfolg – aber die Bequemlichkeit. Es ist schon zeitsparend und hilfreich, ähnlich eines großen Schreibtisches, mehrere Bildschirme zu haben. So haben Sie immer Ihre Börsenmärkte im Blick, ohne umständlich die Fenster zu wechseln.

Noch ein Wort zur Software.

Gerade am Anfang empfehle ich die Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Es macht keinen Sinn, gleich mal 1.000 Euro im Monat für Software auszugeben, wenn das Anwendungsgebiet nicht klar ist.
Gerade im Trading bekommen Sie für so gut wie jede Handelsstrategie eine passende Software angeboten.

Und da sind wir wieder am Anfang. Was wollen Sie mit dem Trading erreichen?

Wenn Sie diese Frage umfassend beantworten können, dann können Sie auch die passende Software auswählen.
Ein guter Einstieg ist sicher Tradingview.com. Dort können Sie sich kostenlos registrieren und Ihre Trading Ideen im Demo als auch Echtgeld Konto testen.
Denn gerade das Testen der eigenen Handelsstrategie ist ein wesentlicher Bestandteil Ihres Risikomanagements im Trading.

 

Verluste begrenzen – Gewinne laufen lassen – Grundlage des Risikomanagements

Eigentlich gibt es immer zwei Fragen:
Wieviel Trading Kapital braucht man und wie groß sollte das Risiko sein?
Die Antwort: Es kommt darauf an.

Leider kann man an dieser Stelle keine pauschale Antwort geben. Gerade im Risikomanagement gibt es unzählige Möglichkeiten das einzugehende Risiko im Trading zu berechnen.

Abhängig vom der eignen Trading Strategie ist es denkbar, dass Sie im Daytrading von 0,1 bis 0,5 Prozent Ihres verfügbaren Trading Kapitals pro Trade riskieren.
Das ist bei einem 10.000 Euro Konto, also bestenfalls 50 Euro. Sicher werden Sie jetzt denken, wie soll ich davon leben, geschweige denn den möglichen Stundenlohn eines solchen Risikos auszurechnen.

Aber genau da fängt es an spannend zu werden.

Wenn Sie im Daytrading mehr als 0,5 Prozent pro Trading Idee riskieren, dann sind das über den Tag verteilt, bei 10 Ideen, leider auch 5 Prozent des Handelskontos.
Gar nicht auszudenken, wenn Sie hier jenseits der 1-2 Prozent Quote agieren.

Deshalb macht es durchaus Sinn, eben nicht als Anfänger im Daytrading aktiv zu werden, sondern, eher eine Handelsstrategie zu entwickeln, die darauf abzielt, das der Trade mehrere Tage oder Wochen läuft.
Im weiteren Verlauf werden Sie dadurch weniger Tradern, sorgsamer Ihre eigenen Ideen überprüfen und - vor allem entspannter werden.
Aber wem vertrauen Sie Ihr Geld am im Trading?

 

Worauf Sie bei der Brokerauswahl achten sollten

Die Kernfrage nach der Brokerauswahl beschäftigt derart viele Menschen, dass ganze Bücher drüber geschrieben werden könnten.
Auch hier würde ich versuchen es einfach zu halten und mich an Ihrem Handelsstil orientieren
Sie merken schon, bevor Sie mit dem Börsenhandel anfangen, sollten Sie sich ein paar Gedanken machen über Ihre Motivation.

Das Schaubild zeigt den Entscheidungsprozess.

Warum wollen Sie traden lernen

Zuerst der Grund, danach folgen die Beantwortung der Frage, wieviel Trading Kapital wollen und können Sie zur Verfügung stellen. In den weiteren Schritten folgt die Auswahl der passenden Trading Software, die Brokerauswahl und schlussendlich die Wahl des Trading PCs.

Die wesentlichen Fragen bei der Brokerauswahl sind - nicht die Gebühren...

sondern welche Handelsinstrumente kann ich bei dem Broker handeln. Nicht alle Broker bieten Ihnen einen vollständigen Zugang zum Börsenhandel.
Wenn Sie sich beispielsweise auf US-Aktienhandel spezialisiert haben, dann sollten Sie auch einen Broker wählen, der Ihnen die komplette Bandbreite der Aktien in USA anbieten kann.
Da hilft es nicht, wenn der Broker auch Terminmarktgeschäfte und Optionen anbietet, aber nur die Blue Chips in den USA.

In Ihrer Vorauswahl sollte also das zu handelnde Produkt im Vordergrund stehen.
Im zweiten Schritt kommt das Thema Einlagensicherung. Wo wird Ihr Trading Kapital verwaltet und in welcher Höhe sind Sie bei einer Insolvenz des Brokers abgesichert.
Nach den verschiedenen Brokerpleiten in den letzten Jahren kein unerheblicher Punkt.
Ich persönlich finde es auch gut, wenn es nicht der neue Star am Brokerhimmel ist, sondern wenn ein Broker dem ich mein Kapital anvertraue auch schon einige Jahre, oder Jahrzehnte am Markt ist.
Das ist ist zwar immer noch kein Garant dafür, dass dieser auch die nächsten Jahrzehnte an der Börse bestehen wird, aber es mindert die Gefahr.

Null Gebühren - und Handel über eine App - das ist doch super. Da brauch ich die ganze Trading PC Ausrüstung ecetera nicht.
Immer wieder sehe ich Werbung, die verspricht nur mit dem Trading über eine App solide zu Traden und ein sorgenloses Leben zu führen.

Ich stelle mal die Behauptung auf, dass wenn es so einfach wäre, dann würden wir nur noch unter Millionären leben.

Null Gebühren, heißt meistens im Klartext, das daran bestimmte Bedingungen geknüpft sind. Dazu gehört in den meisten Fällen, dass Sie mit Limit Orderarten im Handel arbeiten. Damit wird also der Orderflow des Brokers weiterverkauft. Im Grunde ist das nicht schlimm, solange Sie die Ausführungspreise bekommen, die Sie bei Ihrer Aufgabe der Order eingegeben haben.
Dennoch bleibt im Schwäbischen sagt man ein „Geschmäckle“ übrig.

Wenn Sie mal hören wollen, wie es hinter den Kulissen beim einem Broker zugeht und was ein Broker den ganzen Tag macht, dann empfehle ich Ihnen den Podcast Einfach Traden lernen.

 

Haben Sie schon mal einen Trader gesehen der über eine App tradet?
Ich schon, und es war ein Albtraum.

Börsenhandel ist ein Beruf und kein Spiel.

Es geht darum, Wahrscheinlichkeiten abzuwägen und den Einfluss von Nachrichten auf die Aktie eines Unternehmens zu interpretieren. Daraus wird dann eine Handelsstrategie erstellt, die konsequent befolgt wird.

Das ist ziemlich langweilig und im Großteil der Zeit nur Recherche und Analyse. Jetzt merken Sie sicher - dass man dass nicht auf dem Mobiltelefon bewerkstelligen kann.
Insofern suchen Sie sich einen Broker aus, der Ihrem Handelsstil entspricht.
Wenn Sie sich über diese im Artikel beschriebenen 4 Punkte vor Beginn des Tradings Gedanken machen, dann sind Sie vermutlich 95 Prozent weiter als alle anderen.
Sicher haben Sie schon oft den Warnhinweis gelesen, dass X Prozent an der Börse Geld verloren haben. Meiner Ansicht nach liegt das nicht am Broker, an der Software oder sonstige äußeren Gegebenheiten.

Es liegt daran, dass es in der Werbung häufig als "leichtes Geldverdienen" beschrieben wird. Mal schnell hier ein paar Klicks und schon ist die Einbauküche oder der Wochenend Urlaub finanziert.


Leider muss ich Sie jetzt enttäuschen. Börse ist und bleibt ein Beruf und keine Spaß Veranstaltung und nur diejenigen welche sich ernsthaft und fokussiert mit dem Thema beschäftigen, werden Erfolg haben.

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