Traden lernen mit Chartanalyse

Am Beispiel einer Aktie zeige ich Ihnen wie man mit der Chartanalyse Traden lernen kann. Wir beleuchten hier den Handel aus der Korrektur und wie man eine risikoarme Trading Idee aufbaut.

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Kennen Sie die Situation?
Da erzählt Ihnen ein Bekannter, das er bei der letzten Aktion an der Börse diese unheimlich tolle Aktie gehandelt hat und genau am Tief gekauft hat und wundersamer Weise am Hoch wieder verkauft hat?

Klingt für mich immer nach Stammtisch-Trading.
Wobei es grundsätzlich schon in einem gewissen Rahmen möglich ist, einen Tiefpunkt zu “erwischen”.
Das Beispiel aus dem friends club soll uns heute in der Chartanalyse helfen, das Chart besser einschätzen zu können.

Beispiel Chartanalyse

Wir sehen hier die Aktie MEOH (Methanex) welche an der US Börse gehandelt wird.
Zu sehen ist im oberen Bereich ein Balkenchart auf Tagesbasis.
Im Subchart 1 befindet sich die Stochastik. Diese wird in der Chartanalyse als Trendstärke eingesetzt.
Die nächsten 3 Subcharts zeigen nacheinander, die ATR (Average True Range), das Handelsvolumen und den ADX (ebenfalls ein Trendstärke-Indikator).

Entwicklung der Trading Idee

Die Herangehensweise in der Trading Idee war, das zunächst vor Eröffnung der Position ein definierter Trend bestehen muss. Die anschließende Korrektur im Markt, drückte die Aktie auf ca. 60 Dollar.

Zeitgleich wiess der Trendstärke Indikator aber ein unterkühltes Verhältnis auf. Damit war in Ansätzen ein Reversal ( R2 / R3 ) entstanden, was auch gleichzeitig die Eröffnung der Trading-Idee bei ca. 60,50 Dollar darstellt. Gut an der blauen horizontalen Linie zu erkennen.

Im weiteren Verlauf stieg der Markt auf knapp 70 Dollar, welches auch das alte Hoch darstellt.
Wenn ein Handel aus der Korrektur begonnen wird, ist das Ziel fast immer auch der alte Hochpunkt in einem Aufwärtstrend.

Dieses Ziel wurde innerhalb weniger Tage erreicht. Zu diesem Zeitpunkt geht es darum, die aufgelaufenen Buchgewinne weiter abzusichern. Die rote, horizontale Linie zeigt die Absicherung der Buchgewinne.

Buchgewinne absichern

Warum macht es nun genau an diesem Punkt Sinn, die Buchgewinne abzusichern? Die Erklärung liegt auf der Hand.
Das Trading Ziel in der Chartanalyse wurde erreicht.
Alles was jetzt noch an Kursbewegung kommt ist der berühmte Bonus.

Insofern macht es keinen Sinn die Position vorzeitig zu schließen, sondern hier die Gewinne möglichst eng am Markt, wie zum Beispiel unter dem Tagestiefpunkt des aktuellen Bars abzusichern.

Börsengeschäfte sind mit erheblichen Risiken verbunden, beachten Sie bitte dazu den Risikohinweis.

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